Anlässlich der zu Ende gehenden Ausstellung von Betty Beier, in der Erdschollen als »Spurensicherung einer Zerstörung im Amazonasgebiet« zu sehen sind, soll ihre außergewöhnliche und politisch aussagekräftige Kunst im Kontext des Landes Brasilien zur Sprache kommen. Dabei werden Impulse das dramatische Geschehen, das durch den riesigen Staudammbau »Belo Monte« hervorgerufen wurde, und die damit einhergehenden Folgen für die Bevölkerung – Landverlust, Abschneidung der Wasserläufe und der Nahrungsgrundlage – plastisch vor Augen führen: Zum einen wird die Künstlerin selbst zur Entstehung und den besonderen Herausforderungen ihrer Werke erzählen, zum anderen kann Uta Grunert, die im Auftrag der Initiative »Kooperation Brasilien« zeitgleich mit Betty Beier im Land war, von dem Prestigeprojekt, seinen fatalen Konsequenzen und den vielen Menschen, die davon betroffen sind, eindringlich berichten.
Betty Beier (Künstlerin, Rohrbach)
Uta Grunert (Koordinatorin von KoBra e. V., Freiburg)
Betty Beier (Künstlerin, Rohrbach)
Uta Grunert (Koordinatorin von KoBra e. V., Freiburg)



