»Fotografische Gemälde«, so ließen sich die Werke der Regensburger Künstlerin Maria Maier wohl treffend bezeichnen: In ihren Bildern verknüpft sie auf poetische und doch zugleich fast analytische Weise aufgefundene Blüten und Blätter mit Acrylmalerei, die sie in Form von Fotografien festhält und anschließend nochmals übermalt. Mit den so entstandenen Unikaten vermag sie nicht nur die Zeit einzufangen, denn die Blumen, Knospen und Pflanzenteile spiegeln immer jeweils einen ganz kurzen Moment im Werden und Vergehen lebendiger Organismen wider. Sondern sie stellt dem Vegetabilen auch Malerei oder Collageelemente zur Seite, die wie ein Kommentar erscheinen zur pflanzlichen Struktur, deren Farben und Formen sie malerisch aufgreift.
Ihre Kunstwerke können somit als Suchbewegung gesehen werden, dem Geheimnis des Lebens in all seiner Vielfalt und in all seinen Nuancen auf die Spur zu kommen. Sie werden zum Dialog zwischen den »traditionellen« Kunstformen Malerei und Fotografie, die sich hier im Werk auf Augenhöhe begegnen und blühend sowie in leuchtenden Farben zu einem neuen Ganzen zusammenfinden.
Einführung:
Dr. Isabelle von Marschall (Kunsthistorikerin, Freiburg)
Musik:
Musik:
Christine und Stephan Rahn (Klavier, Freiburg)
>>> Die Teilnahme ist kostenfrei.




