Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »100 Jahre Russische Revolutionen. Spurensuche in Deutschland und Europa« an der Universität Freiburg
So gut wie alle Autorinnen und Autoren, die postkapitalistische Szenarien entwickeln, tun dies ohne Bezugnahme auf einen historischen Bruch, auf ein revolutionäres Subjekt, das die bestehenden Verhältnisse umstürzt und eine neue gesellschaftliche Ordnung schafft. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen, aber es bleibt eine Lücke in der Argumentation, die zu füllen der Verweis auf technisch-technologische, respektive ökonomische Umwälzungen allein nicht ausreicht.
In seinem Beitrag zur Freiburger Veranstaltungsreihe »100 Jahre Russische Revolutionen« möchte der Soziologe Wolfgang Engler auf dieses Desiderat reagieren. Für ihn ist dies eine Fortsetzung seiner Auseinandersetzung mit der These, dass der Kapitalismus sich zu Tode siege.
Prof. Dr. Wolfgang Engler (Soziologe, Berlin)
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen entnehmen Sie bitte dem PDF.
Anmeldung:
Der Vortrag von Prof. Engler ist der Beitrag der Katholischen Akademie zur Veranstaltungsreihe »100 Jahre Russische Revolutionen. Spurensuche in Deutschland und Europa« und bildet den Abschluss eines Internationalen Graduiertenkollegs an der Universität Freiburg. Das gesamte Konferenzprogramm ist nach Maßgabe der Plätze öffentlich.
Um Anmeldung wird dringend gebeten unter katharina.bauer@igk1956.uni-freiburg.de
Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort:
Universitätsbibliothek Freiburg, Parlatorium im 1. OG



