Kerneuropa, so die These, wäre zwar kleiner, aber deutlich handlungsfähiger und bürgernäher als die jetzige EU. Es könnte die restlichen Staaten einer Lokomotive gleich hinter sich herziehen und diese später, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, besser integrieren. Doch wie könnte diese Lösung innerhalb der bestehenden EU ins Werk gesetzt werden? Zu fragen wäre außerdem, welche Länder
zunächst einem solchen Gebilde angehören sollten und wie insbesondere die mittelosteuropäischen
Staaten sich zu solch einer Umgestaltung verhalten würden.
Die erste Folge der neuen Reihe »Europäische Perspektiven« stellt ein pointiertes Plädoyer für die
Idee eines »Kerneuropa« zur Diskussion. Die zweite Folge am 28. November konzentriert sich auf die
Perspektiven der mittelosteuropäischen Staaten und Gesellschaften.
Dr. Winfried Veit (Politikwissenschaftler und Publizist, Freiburg/Zagreb)
Prof. Dr. Ireneusz Pawel Karolewski (Politische Theorie und Demokratieforschung, Universität Leipzig)
Verlauf und Kosten werden mit Erscheinen des Einzelprogramms bekannt gegeben.
Begrenzte Platzzahl. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung!
Eintritt frei



